Frankreich: Erholung zu jeder Jahreszeit


Frankreich ist wohl eines der wenigen europäischen Länder, welches die Urlaubsgeschmäcker vieler Besucher vereint. Skigebiete, Wanderwege, Mittelmeerstrände und eine aufregende Atlantikküste – in Frankreich findet jeder Urlauber zu jeder Jahreszeit seine Erholung!

 

Frühlingserwachen: die Bretagne lockt

Jakobsmuscheln in allen Variationen.Der Frühling ist die ideale Jahreszeit, um die Vielfältigkeit der Bretagne zu erkunden. Die Region Côtes d’Armor gilt als Europas wichtigstes Jakobsmuschel-Erzeugergebiet. Jedes Jahr findet abwechselnd in Erquy, Saint Quay Portrieux oder Loguivy de la Mer das Jakobsmuschelfest statt. Hier können sich Touristen und Einheimische treffen, austauschen und sich die Bäuche mit vielen Leckereien vollschlagen. Für Buchliebhaber sollte ein Besuch der kleinen Stadt Bécherel unbedingt auf dem Plan stehen. Hier haben sich eine unfassbare Anzahl von Buchhandlungen und Antiquariaten angesammelt. Da einige dieser Läden ein eignes Café beinhalten, lässt es sich wunderbar für einige Stunden zum Schmökern dort aushalten.

 

 

Ein Fest für die Sinne: Lavendelfelder in der Provence

Lavendel in der ProvenceDie leuchtenden Lavendelfelder sind aus der Landschaft der Provence wohl nicht mehr wegzudenken. Im Zeitraum von Juni bis August erstrahlt das Gebiet in bläulich-violetter Farbpracht und regt nicht nur den Geruchssinn an. Neben seiner beruhigenden Wirkung, lässt sich Lavendel auch wunderbar als Würzmittel z.B. zu Fisch einsetzen und sorgt somit für Abwechslung auf dem Speiseplan. Um die Pracht in voller Blüte zu bewundern, eignet sich eine Wanderung auf dem Lavendel-Pfad. Zahlreiche Informationstafeln sorgen für botanische Fakten rund um das Thema des wohlig duftenden Lavendels.

 

 

Ab auf die Piste: Chamonix-Mont-Blanc

ChamonixIm Schatten des berühmten Mont Blanc lässt es sich im bezaubernden Örtchen Chamonix-Mont-Blanc besonders gut aushalten. Schneefans kommen hier voll auf ihre Kosten, denn über 110 Pistenkilometer erstrecken sich über die gesamte Region und laden dazu ein auf Skiern oder mit dem Snowboard erkundet zu werden. In knapp 30 Minuten erreicht man mit der Seilbahn die Plattform des Aiguille du Midi und hat somit den Zugang zur längsten Gletscherabfahrt Europas. Aber auch außerhalb der Pisten bieten Chamonix viele Erlebnisse. Neben dem Alpenmuseum, Spa und Shoppingmöglichkeiten, sorgen auch die vielen Aprés Ski-Partys für jede Menge Spaß und Erholung.

 

Es muss also nicht immer Paris sein, wenn es darum geht Urlaub in Frankreich zu machen. Das Land überzeugt mit seiner Vielfältigkeit, Herzlichkeit und atemberaubender Natur und bietet das passende Programm für jeden Urlaubstyp. Die passende Unterkunft für deine Reise findest du z.B. hier.

 

 

 

 

 



Erholung auf Ameland


Sommer ist die Zeit für Urlaub und Erholung. Sie haben dann die Chance, sich zu entspannen und die Arbeit gänzlich vergessen. Viele attraktive Reiseziele warten auf Sie!

Ihre Aufgabe besteht lediglich darin, sich für einen spannenden Trip zu entscheiden. Auf der friesischen Insel Ameland z.B. können Sie eine unvergessliche Zeit erleben. Hier gibt es einige Sehenswürdigkeiten, die es zu besichtigen gilt – in erster Linie sind das Museen. Erweitern Sie Ihre Kulturkenntnisse doch z.B. im kulturhistorischen Museum, es ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Neben Kultur darf im Urlaub die Erholung jedoch nicht zu kurz kommen. Laut Expertenaussage eines Wohnungsportals ist es wichtig eine komfortable Wohnung oder Haus zu mieten. Lassen Sie es sich in Ihrem Urlaub so richtig gut gehen!

 

Ameland

 

 

Ein Großteil der Insel besteht aus einem Naturschutzgebiet, in welchem es sich lohnt Zeit zu verbringen. Um sich umweltfreundlich zu bewegen und sich der heimischen Bevölkerung anzupassen, können Sie sich vor Ort ein Fahrrad mieten. Somit gelangen Sie entspannt von A nach B und können unterwegs die schöne Landschaft der Insel genießen. Verpassen Sie dabei nicht einen Stopp beim Leuchtturm einzulegen. Dieser rot-weiß gestreifte Riese wartet nur darauf von Ihnen erklommen zu werden. 236 Stufen bis nach oben müssen Sie schaffen bis das Ziel erreicht ist. Ein traumhafter Blick über die ganze Insel entschädigt für die Anstrengungen. Das ist jedoch nicht alles, was kann Ihnen Ameland bieten kann. Schwimmen in der frischen Nordsee, ausgiebige Spaziergänge oder das Suchen von Strandgut als Mitbringsel können ebenso zur Erholung beitragen, wie ein entspannter Abend in Ihrem Feriendomizil. In den letzten Jahren findet die Insel Ameland immer mehr Beliebtheit bei der jungen Bevölkerung, welche zunehmend dem stressigen Alltag entfliehen will und hier Erholung pur sucht.

Wenn Sie sich nun entschieden haben diese schöne Insel zu besuchen, packen Sie Ihre Koffer und machen Sie sich auf den Weg! Unvergessliche Eindrücke und gute Entspannung warten auf Sie.

 



Kroatien: Urlaub in der EU


Urlaub in Kroatien: Traumhaus gefällig?

Kroatien ist seit dem 1. Juli 2013 ein Mitgliedsstaat der Europäischen Union.
Doch noch weiß niemand wirklich, wohin die Reise nun geht.

Was der EU-Beitritt für Ihren Urlaub in Kroatien bedeutet:

Grenzen und Personenkontrollen wird es weiterhin geben. (Aktuell müssen Autofahrer mit den Reisezielen Kroatien und Slowenien mehr Zeit einplanen, denn die slowenischen Grenzbeamten drohen mit Streik ab dem 19. Juli. Sie fordern höhere Gehälter. Die Kontrollen sollen statt weniger Minuten mehr als 30 Minuten dauern.) Die nationalen Zollvorschriften Kroatiens sind zum 1.7. den in der EU gültigen Bestimmungen gewichen.

Bürger der Europäischen Union erhalten bei Bedarf während ihres Aufenthaltes in Kroatien eine kostenlose medizinische Grundversorgung. Dennoch rät der ADAC zu einer zusätzlichen Auslandskrankenversicherung, da das Niveau der Leistungen in Kroatien an den deutschen Standard nicht heranreicht.

Für Bootsbesitzer entstehen größere Veränderungen, unter anderem besteht jetzt eine Nachversteuerungspflicht. Einzelheiten befinden sich noch in der Klärung. Die Einführung des Euro ist für die nächsten Jahre nicht geplant, Währung bleibt vorerst die Kuna (1 Euro = 7,5 Kuna). Es ist allerdings in Kroatien vielerorts schon möglich, mit dem Euro zu bezahlen.

Es wird Zeit ins Land gehen, bis man sagen kann, wie sich die Situation für Kroatien und seine Urlauber entwickelt.

Die EU-Finanzminister haben Anfang des Monats für das zweite Halbjahr 2013 655 Millionen Euro Fördergelder freigegeben. Ein Teil der Mittel wird sicherlich in die Tourismusbranche investiert. Ausländische Investoren werden möglicherweise mehr Geld in touristische Projekte stecken. Dadurch könnten Qualität und Standard der Urlaubsquartiere steigen. Auch soll es für Nicht-Kroaten einfacher werden, Häuser für den Urlaub in Kroatien zu vermieten.

Wichtigste eigene Einnahmequelle des Adria-Staates ist der Tourismus. Im vergangenen Jahr wurden fast zwölf Millionen Urlauber gezählt, unter ihnen neben Slowenen, Österreichern und Italiener. Fast zwei Millionen Deutsche machen jährlich Urlaub in Kroatien. Die Einnahmen beliefen sich auf sieben Millionen Euro. Damit hatte der Tourismus einen Anteil von 15 Prozent am Bruttoinlandsprodukt.

1200 Inseln vor einer 1800 Kilometer langen Küste. Fels-, Kies-, Dünen- und Sandstrände. Einsame Strände, Partystrände. Kristallklares Meer, mediterranes Klima …

Ferienhaus genehm?

Es steht in Primošten direkt an der Adriaküste, 60 Kilometer nördlich von Split. Das ehemalige Fischerdorf hat eine bildhübsche Altstadt. Einst war Primošten eine Insel, die mit dem Festland nur durch eine bewegliche Brücke verbunden war, bis die Brücke durch einen Deich ersetzt wurde. 1564 erhielt Primošten („überbrücken“) seinen Namen.

http://www.sommerhaus.de/ferienhaus/789145



Ameland: 20.000 Jugendliche. Und Ruhe.


Ferienhaus "Commandeurshuis" auf Ameland

Nein, eine Sonnenscheingarantie gibt es hier nicht. Aber die Chance auf gutes Wetter ist auf den Nordseeinseln immer ein bisschen größer als auf dem Festland. Auch auf Ameland, einer der Westfriesischen Inseln vor der Küste der Niederlande, ist das so.

Die Unterhaltungsmöglichkeiten auf Ameland sind eher begrenzt. Es gibt drei Museen –

das kulturhistorische Museum, das Strandgut- und Landwirtschaftsmuseum und das Rettungsmuseum. Und wenn im Sommer alle zwei Wochen das Rettungsboot zu Wasser gelassen wird, gilt das schon als erwähnenswertes Großereignis. Dafür ist die Aussicht vom Leuchtturm bei Hollum spektakulär. Man überblickt die ganze Insel und weit über die Nordsee.

Vom Niederrhein nach Ameland

Seit den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts ist Ameland das Traumziel für Jugendliche. Damals wurden die ersten deutschen Kinder von Niederrhein zur Erholung an die Nordsee verfrachtet. “Kinderlandverschickung” nannte man das. Und es funktioniert noch heute – im Sommer bevölkern bis zu 20.000 Jugendliche die Insel, auf der im Winter gerade einmal 3.500 Menschen leben. Die meisten kommen noch immer aus Deutschland. Die machen auf den riesigen Campingplätzen und in den Jugendheimen ihr eigenes Programm.

Ruhe

Wir brauchen kein Programm. Wir sind bewusst nach dem Ende der Sommersaison angereist. Das Auto steht auf dem Festland in Holwerd am Anleger, wir haben nur die Koffer und die Fahrräder mit auf die Fähre genommen. Wir wohnen im frisch renovierten “Commandeurshuis”, mitten in Nes. Niedrige Decken, zweigeteilte Türen und Delfter Kacheln, die dort sicher seit der Erbauung des Hauses im Jahre 1684 hängen.

http://www.sommerhaus.de/ferienhaus/236259

Wir frühstücken im windgeschützen Garten des Ferienhauses. Wir verbringen die letzten warmen Tage am feinsandigen Strand, wandern am Flutsaum entlang und scheuchen Möwen auf, die die Plätze der Touristen zurückerobern. An den lauen Spätsommerabenden sitzen wir in dem kleinen Restaurant auf dem Marktplatz, bis über uns die Glocke der kleinen Kirche Mitternacht schlägt.

Die klare Seeluft macht den Kopf frei. Möwengeschrei und das Rauschen der Brandung sind die Geräusche der Ruhe. Der unendliche Horizont lässt Raum für unsere Gedanken. Ameland tut gut.

 



Kreta: Die Insel bebt


Ferienhaus "Villa Grace" in Kounoupidiana auf Kreta

Kreta wird seit Samstag von Erdbeben erschüttert. Das ist auf der griechischen Insel keine Seltenheit, Kreta ist ein bekanntes Erdbebengebiet. Die Erdbebenwarte in Athen zeichnet jeden Monat bis zu 500 Erdstöße im Ägäischen Meer auf. In der Regel richten die Beben auch nicht viel Schaden an. Auch dieses Mal ist es zu keinen größeren Schäden gekommen, was auch daran liegt, dass das Epizentrum 60 Kilometer vor der Küste liegt.

Wer ist schuld?

2010 hat sich ein iranischer Geistlicher aus dem Fenster gelehnt. Er behauptete, dass Frauen, die sich “nicht angemessen kleiden” an den Erdbeben schuld seien. Sie würden junge Männer zur Unkeuschheit verführen, Unzucht in der Gesellschaft verbreiten und das würde letztlich die Erdbeben auslösen. So wurde der muslimische Kleriker Kasem Sedighi von iranischen Medien zitiert. Seine Worte verbreiteten sich in der Welt. Und verursachten ein “Boobquake” (Busen-Beben). Eine amerikanische Studentin namens Jen McCreight schrieb in ihren Blog: “Wenn dem so ist, sollten wir Sedighis Behauptung wissenschaftlich überprüfen.” Sie kündigte an, am 26. April das am tiefsten ausgeschnittene Shirt tragen, das sie besitze. Mehr als 150 000 Frauen erklärten sich solidarisch.

Kretas Schönheit…

Wenn die Erde auf Kreta nicht bebt, ist es dort wunderbar. Im Norden bestechen die Sandstrände an der glitzernden Ägäis, im Süden die raue Landschaft, die Ruhe und die Gastfreundschaft.

Der Kreter Nikos Kazantzakis (1883 – 1953) war einer der bedeutendsten griechischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. In seinem Werk “Im Zauber der griechischen Landschaft” schreibt er:

“Auch ich denke an Kreta. (…) An Kreta und an meine Seele… Wenn ich wieder geboren würde, so möchte ich das Licht auf diesem Fleckchen Erde wiedersehen. Hier gibt es einen unbezwingbaren Zauber…”

http://sommerhaus.de/ferienhaus/602320

Diesem Haus in Kounoupidiana konnte das Beben sicherlich nichts anhaben. Die Bauweise auf Kreta ist mittlerweile so sicher, das die meisten Häuser auch schwere Beben überstehen. Ganz in der Nähe dieses Hauses, in Stavros, befindet sich die Bucht, in der 1964 der Film “Alexis Sorbas” gedreht wurde. Die Verfilmung des Buches von Nikos Kazantzakis ist einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten.

Fazit!

Und wenn es ruhiger geworden ist, auf Kreta, dürfen die Damen in den knappen Bikinis auch gerne wieder an den Strand.
Ohne schlechtes Gewissen.



Schweden: Auf den Spuren von Nils Holgersson


Schweden1

1906 in Schweden: Die schwedische Autorin Selma Lagerlöf erhält den Auftrag, ein Erdkundebuch für schwedische Schulen zu schreiben. Sie schreibt “Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen”. Und sie hat kein Google Maps. Keine Reisebeschreibungen. Sie reist durch Schweden.

Am Anfang der Geschichte ist Nils Holgersson “… ein solcher Taugenichts, dass man ihn mit knapper Not zum Gänsehüten gebrauchen kann.” Man mag ja noch verstehen, dass ein kleiner Schwede lieber draußen spielt, als in die Kirche zu gehen. Es ist auch kaum verwunderlich, dass Nils nicht in der Bibel lesen mag, wie es ihm sein Vater aufgetragen hat.

Aber dass er seinen Hamster nicht füttert … oder nur mit Resten von Apfelschale … Kühe an den Schwänzen zusammenbindet … und die anderen Tiere auf dem Hof ebenso quält…

Als er dann noch ein Wichtelmännchen fängt und es zwingen will, ihm den Bibeltext in den Kopf zu zaubern, ist der Ofen aus. Das Wichtelmännchen verwandelt Nils in einen Däumling und sein Hamster, der mit in der Schusslinie war, wird nach der Aktion seinem Namen Krümel auch mehr als gerecht.

Der fette Hausgänserich erobert den Himmel über Schweden!

Der plumpe Gänserich Martin ist eben im Begriff abzuheben um mit einer Schar Wildgänse zu fliegen, die auf dem Weg ins schwedische Lappland ist. Dort ist die Brutstätte und die Schar kam von der Ostsee. Da mitfliegen wollte Martin nämlich schon immer. Und er schreit: “Ich FLIEGE! ICH FLIEGE!”
Mannmannmann. Der fette Gänserich fliegt tatsächlich. Kurzatmig. Unentspannt. Aber er macht das! Der schafft das!

Auf der Flucht vor den Tieren des Hofes und um Martin aufzuhalten, greift Nils das Ende eines Seiles, das um Martins Hals hängt. Martin, Nils und Krümel verlassen den Hof für eine sehr lange Reise durch Schweden. Dort stehen Ferienhäuser wie dieses:

http://www.sommerhaus.de/ferienhaus/356954

Das muss schön sein, da.



Gardasee: Goethe war schon da!


Gardasee

Blühender Oleander. Olivenbäume, silbergrün glänzend. Zedern, Zitronen und Zypressen… Sogar Palmen säumen die Ufer des Gardasees.

Im Norden des Lago di Garda liegt Torbole. Dort blasen die Winde am Vormittag von Norden (Vento) und am Nachmittag von Süden (Ora). In Torbole tummeln sich die Segler und Surfer.

Als Goethe auf seiner Italienreise 1786 diesen Ort besuchte, schrieb er: “Wie sehr wünschte ich meine Freunde einen Augenblick neben mich, daß sie sich der Aussicht freuen könnten, die vor mir liegt.” Goethe verbrachte nur einen Tag in Torbole. Dennoch wurde eine Straße nach ihm benannt. Die Via Goethe ist eine schmale, 50 Meter kurze Gasse.

Auch vor Malcesine, am Fuße des Monte-Baldo-Massivs gelegen, segelt und surft man. In Malcesine wäre Goethe beinahe verhaftet worden. Man verdächtigte ihn, ein Spion zu sein, der die Skaligerburg auskundschaften wollte. Er hatte sie nur gezeichnet.

Oben auf dem Monte Baldo herrscht eine gelassene Stille und der Blick reicht so unendlich weit… Dort war Goethe nicht. Da hat er was verpasst.



Cala Figueras Hafen und eine “geheime” Bucht


Boote im Hafen von Cala Figuera

In Cala Figuera auf Mallorca verbringe ich meinen Urlaub gern. Aber nicht in Cala Ratjada. Nicht an der Playa de Palma, nicht in El Arenal und nicht in Cala Millor.

Die Insel hat ganz andere zauberhafte Ecken …

Es ist kein Geheimtipp, den ich hier verrate, aber viele werden Cala Figuera noch nicht kennen. Cala Figuera bedeutet “Feigenbucht”. Das Fischerdorf im Südosten der Balearen-Insel hat einen ganz und gar malerischen Hafen.  Man kann den Fischern zusehen, wenn sie dort ihre Arbeit verrichten. Oberhalb des Hafens gibt es ein paar sehr nette Restaurants. Im “Restaurante Es Port” oder im “Mistral” bei leckeren Tapas Variadas zu sitzen und hinunter auf die einlaufenden Boote zu schauen … Das ist Urlaub.

Besonders erhebend ist es, einer Schiffsprozession zuzusehen. Im Juli wird ein zu Ehren der Schutzpatronin der Fischer veranstaltet. Alles ist auf den Beinen und fröhlicher Laune, die Boote sind geschmückt, die Kinder herausgeputzt und abends spielen Musiker am Hafen von Cala Figuera im Schein der Fackeln auf.

Cala Santanyi: Nix los. Wie schön.

Etwas weiter südlich liegt Cala Santanyi. Das Städchen im Südosten der Insel hat kein Nachtleben. Das brauche ich auch nicht, nachts schlafe ich nämlich.

In Santanyi gibt es einen Markt, mittwochs und samstags. Es ist ein Markt, wie er sich gehört: Man kann dort landestypische Spezialitäten kaufen,  Obst und Gemüse, Kleider und Tücher, es sind viele Afrikaner da, die Taschen und Koffer, Gürtel  und Portemonnaies anpreisen und es gibt auch schrecklichen Ramsch und Nippes.

Beeindruckt hat mich immer eine Frau, die auf diesem Markt einen Stand hat.  Eine sehr betagte wackere Dame mit schlohweißem Haar und krummem Rücken. Bei ihr habe ich immer die Eier gekauft. Ich nenne sie heimlich Omi. “Ich muss noch zu Omi, wir haben keine Eier mehr.”

Cala Santanyi hat außerdem eine wunderbare kleine Bucht. Sie ist etwa 300 Meter breit und wird von Felshängen gesäumt, die dicht mit Pinien bewachsen sind. Der Strand dort ist ideal für Kinder, denn er geht sehr flach ins Wasser. Dort bin ich gern, nicht nur weil ich Kinder habe. Dort kann man “chillen”, sagt mein Sohn.

Hier kann man in Santanyi ganz hübsch wohnen:
http://www.sommerhaus.de/ferienhaus/472568

Und das ist die alte Dame auf dem Markt:
http://www.qype.com/place/135539-Mercat-de-Santanyi-Santanyi/photos/2906131