Kroatien: Urlaub in der EU

Urlaub in Kroatien: Traumhaus gefällig?

Kroatien ist seit dem 1. Juli 2013 ein Mitgliedsstaat der Europäischen Union.
Doch noch weiß niemand wirklich, wohin die Reise nun geht.

Was der EU-Beitritt für Ihren Urlaub in Kroatien bedeutet:

Grenzen und Personenkontrollen wird es weiterhin geben. (Aktuell müssen Autofahrer mit den Reisezielen Kroatien und Slowenien mehr Zeit einplanen, denn die slowenischen Grenzbeamten drohen mit Streik ab dem 19. Juli. Sie fordern höhere Gehälter. Die Kontrollen sollen statt weniger Minuten mehr als 30 Minuten dauern.) Die nationalen Zollvorschriften Kroatiens sind zum 1.7. den in der EU gültigen Bestimmungen gewichen.

Bürger der Europäischen Union erhalten bei Bedarf während ihres Aufenthaltes in Kroatien eine kostenlose medizinische Grundversorgung. Dennoch rät der ADAC zu einer zusätzlichen Auslandskrankenversicherung, da das Niveau der Leistungen in Kroatien an den deutschen Standard nicht heranreicht.

Für Bootsbesitzer entstehen größere Veränderungen, unter anderem besteht jetzt eine Nachversteuerungspflicht. Einzelheiten befinden sich noch in der Klärung. Die Einführung des Euro ist für die nächsten Jahre nicht geplant, Währung bleibt vorerst die Kuna (1 Euro = 7,5 Kuna). Es ist allerdings in Kroatien vielerorts schon möglich, mit dem Euro zu bezahlen.

Es wird Zeit ins Land gehen, bis man sagen kann, wie sich die Situation für Kroatien und seine Urlauber entwickelt.

Die EU-Finanzminister haben Anfang des Monats für das zweite Halbjahr 2013 655 Millionen Euro Fördergelder freigegeben. Ein Teil der Mittel wird sicherlich in die Tourismusbranche investiert. Ausländische Investoren werden möglicherweise mehr Geld in touristische Projekte stecken. Dadurch könnten Qualität und Standard der Urlaubsquartiere steigen. Auch soll es für Nicht-Kroaten einfacher werden, Häuser für den Urlaub in Kroatien zu vermieten.

Wichtigste eigene Einnahmequelle des Adria-Staates ist der Tourismus. Im vergangenen Jahr wurden fast zwölf Millionen Urlauber gezählt, unter ihnen neben Slowenen, Österreichern und Italiener. Fast zwei Millionen Deutsche machen jährlich Urlaub in Kroatien. Die Einnahmen beliefen sich auf sieben Millionen Euro. Damit hatte der Tourismus einen Anteil von 15 Prozent am Bruttoinlandsprodukt.

1200 Inseln vor einer 1800 Kilometer langen Küste. Fels-, Kies-, Dünen- und Sandstrände. Einsame Strände, Partystrände. Kristallklares Meer, mediterranes Klima …

Ferienhaus genehm?

Es steht in Primošten direkt an der Adriaküste, 60 Kilometer nördlich von Split. Das ehemalige Fischerdorf hat eine bildhübsche Altstadt. Einst war Primošten eine Insel, die mit dem Festland nur durch eine bewegliche Brücke verbunden war, bis die Brücke durch einen Deich ersetzt wurde. 1564 erhielt Primošten („überbrücken“) seinen Namen.

http://www.sommerhaus.de/ferienhaus/789145